Schule ist für uns kein reines Bauprojekt, sondern ein Zukunftsraum für Lernen, Entwicklung und Chancengerechtigkeit. Wir planen mit Weitblick – auch mit Blick auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2027 – damit Räume, Angebote und Abläufe wirklich zusammenpassen. Ziel ist eine Schule, die pädagogisch überzeugt, im Alltag funktioniert und langfristig Wert für die ganze Großgemeinde schafft.
Familien brauchen verlässliche Betreuung – planbar, qualitativ gut und alltagstauglich. Uns sind professionelle Träger, klare Qualitätsstandards und stabile Strukturen wichtig; wenn dafür ein Trägerwechsel notwendig ist, unterstützen wir ihn – mit klaren Zuständigkeiten und sauberem Übergang, ohne die Verwaltung zusätzlich zu belasten. Ziel ist Betreuung, die Eltern zuverlässig entlastet, Kinder stärkt und Rahmenbedingungen schafft, in denen Teams Perspektive haben und gerne bleiben. Die Bezuschussung der Kinderbeförderung (Kindergartenbus) soll auch weiterhin beibehalten werden.
Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind: Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, Vereine und soziale Initiativen prägen das Miteinander – vom Kleiderladl über die Reparaturwerkstatt bis zum Bürgermobil. Wir wollen Netzwerke aktiv unterstützen und weiter ausbauen – durch Anerkennung, gute Rahmenbedingungen und verlässliche Kooperation mit Verwaltung, Trägern und Vereinen. Ziel ist, dass Hilfe und Teilhabe niedrigschwellig möglich bleiben, neue Zugänge entstehen und niemand durchs Raster fällt.
Jugendliche brauchen Angebote, echte Möglichkeiten zur Beteiligung, passende Räume und verlässliche Ansprechpartner, die ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Wir unterstützen den Jugendbeauftragten und die zukünftige pädagogische Fachkraft für die Jugendarbeit – mit klaren Aufgaben und verlässlicher Finanzierung. Ziel ist Jugendpolitik, die sichtbar wirkt und zugleich Eigenverantwortung stärkt: Hilfe zur Selbsthilfe, Angebote, die Selbstorganisation ermöglichen – und ein Klima, in dem Jugendliche im öffentlichen Raum mit mehr Toleranz und Respekt behandelt werden.
Der Waldfriedhof ist für viele Menschen ein Ausdruck von Ruhe, Würde und Naturverbundenheit. Wir nehmen diesen Wunsch ernst und wollen ihn mit Respekt vor Natur, Mensch und rechtlichen Rahmenbedingungen verantwortungsvoll umsetzen. Ziel ist ein zeitgemäßes Angebot, das den Wandel der Bestattungskultur aufgreift und die Bedürfnisse der Bevölkerung respektvoll berücksichtigt.
Wohnen ist eine soziale Frage und entscheidet darüber, ob Familien und Generationen hier bleiben können – oder wegziehen müssen. Wir setzen auf Innenentwicklung, kluge Nachverdichtung und einen möglichst geringen Flächenverbrauch, damit Wachstum umsichtig gestaltet wird. Ziel sind lebendige Ortskerne und faire Vergabeverfahren bei Bauland – ergänzt durch die Unterstützung und das Voranbringen von sozialem Wohnungsbau sowie eine sinnvolle Mischung aus Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern.
Klimaschutz braucht Lösungen, die vor Ort funktionieren, akzeptiert werden und die Landschaft respektieren. Wir stehen für eine pragmatische Energiewende: wohl überlegte Standorte, transparente Verfahren und faire Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Ziel ist, dass Wertschöpfung in der Region bleibt und Entscheidungen nachvollziehbar sind – ohne ideologische Scheuklappen.
Eine starke lokale Wirtschaft sichert Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die finanziellen Spielräume der Großgemeinde. Wir setzen auf Qualität in der Standortentwicklung: Betriebe, die Wertschöpfung bringen, statt Flächenverbrauch ohne Nutzen – „Arbeitsplätze statt nur Lagerhallen“. Ziel ist eine wirtschaftliche Entwicklung, die zum Ort passt und nachhaltig trägt.
Tourismus ist Chance und Verantwortung zugleich: Er soll den Ortskern beleben und die Großgemeinde stärken, ohne das Zusammenleben zu belasten. Wir setzen uns dafür ein, dass der Kurbeitrag in der Gemeinde bleibt und dort eingesetzt wird, wo er wirkt – für Wege, Kultur und die Pflege von Infrastruktur. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis von Lebensqualität, Natur- und Ortsbildschutz sowie einer lebendigen lokalen Kultur auch für die Bürger.
Vertrauen entsteht, wenn Entscheidungen nachvollziehbar sind und Informationen verständlich fließen. Wir setzen uns dafür ein, dass der Zugang zu Stadtratsarbeit und Beschlüssen einfacher und übersichtlicher wird, Entscheidungswege nachvollzogen werden können und der Informationsfluss zwischen Rathaus und Bürgerinnen und Bürgern zeitgemäß gestaltet wird – unter anderem über einen kommunalen Auftritt der Stadtratsarbeit in geeigneten Social-Media-Kanälen. Zusätzlich wollen wir die Voraussetzungen für ein Bürgerbüro schaffen: bürgernah, transparent, mit einfachen Abläufen – und mit dem Ziel, die Fachabteilungen spürbar zu entlasten.